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Der kanadische Herrenhaarschnitt: Ein universeller Klassiker für jeden Mann

Dieser Haarschnitt hatte schon lange einen Namen, bevor er zu einer der bekanntesten Herrenfrisuren wurde – und fast niemand erinnert sich heute noch daran. Der Canadian Haircut ist ein seltenes Beispiel für eine wandelbare Frisur: Wie ein schickes Sakko, das gleichermaßen für ein Meeting wie für eine Party geeignet ist, passt er sich dem Anlass an, nicht umgekehrt. Wenn Sie sich bei Alvi Beauty in Lemberg bereits nach Herrenfrisuren umsehen, steht der Canadian mit ziemlicher Sicherheit auf Ihrer Liste – und nicht nur für Männer: Auch Frauen haben eine ähnlich benannte Frisur, aber das ist eine ganz andere Geschichte und hat nichts mit dem Canadian Haircut zu tun, über den wir hier sprechen.


Warum wird dieser Haarschnitt als „kanadisch“ bezeichnet?

 Die meisten kennen die gängige Version: Der Haarschnitt verdankt seinen Namen kanadischen Hockeyspielern, deren adrette, kurze Haare an den Seiten und am Hinterkopf die sowjetischen Zuschauer während der legendären Hockey-Super-Series der 1970er-Jahre begeisterten. Diese Version ist zwar richtig, aber unvollständig. Lange vor dem Hockey gab es eine ähnliche Uniform bei der Marine – in der UdSSR wurde sie von sowjetischen Matrosen „Kanatka“ genannt.

  1.  Die Haare waren gerade geschnitten.
  2.  wie auf einem Drahtseil,
  3.  Daher der Name.

 Die disziplinierte Silhouette der Marine wartete nur darauf, berühmt zu werden – und das geschah, als kanadische Athleten der Welt versehentlich dieselbe Idee von anderen Tribünen aus präsentierten. Man muss das nicht wissen, um einen Friseurtermin zu vereinbaren, aber es ist gut zu wissen: Wenn der Friseur die Länge der Koteletten angibt, versteht man genau, woher diese Proportion stammt.


Für wen ist der kanadische Haarschnitt geeignet?

 In einem Punkt sind sich Barbiere einig: Beim kanadischen Haarschnitt kommt es vor allem auf das richtige Verhältnis von Länge und Form an. Längeres Deckhaar und kürzere Seiten stehen fast jeder Gesichtsform und Haarstruktur – da sind sich selbst die anspruchsvollsten Barbiere einig. Die Unterschiede liegen nur im Detail: Bei einem länglichen Gesicht lässt der Barbier die Seiten etwas länger, während er bei einem eckigen Gesicht oben mehr Volumen hinzufügt, um die Gesichtszüge weicher wirken zu lassen. Feines Haar behält seine Form besser bei kürzerer Länge, während dickes Haar mit einem längeren Schnitt angenehmer wirkt. Aber hier ist die wichtigste Erkenntnis, die viele erst im Friseurstuhl gewinnen:

  •  Eine kanadische Frau wird nicht anhand einer Vorlage „nach einem bestimmten Gesichtstyp“ ausgewählt – sie wird individuell angepasst.
  •  Und deshalb sieht dieselbe Frisur bei verschiedenen Männern unterschiedlich aus.
  •  und dabei wiedererkennbar zu bleiben.


Kanadische Haarschnittarten


Klassischer Kanadier

 Ein sanfter Übergang von kurzen Seiten zu längerem Deckhaar, eine klare Silhouette ohne harte Kontraste – ein Look, der sich gleichermaßen fürs Büro und für einen Abendanlass eignet. Diesen Stil empfehlen Friseure in der Regel allen, die über eine neue Frisur nachdenken.


Sport (modern) Kanadisch

 Kürzere Länge, minimaler Stylingaufwand und ein etwas stärkerer Kontrast zwischen den Partien. Was viele einfach als „praktische Option für einen aktiven Lebensstil“ bezeichnen, wird zunehmend mit einer Technik ähnlich dem Fade oder Taper erzielt – einem sanften Übergang ohne klare Trennlinie. Nur wenige Kundinnen und Kunden erwähnen überhaupt das Wort „Canadian“, wenn sie sich anhand eines Fotos für diesen Schnitt entscheiden – im Grunde ist es aber dasselbe, nur moderner interpretiert. Gelegentlich findet man auch seltenere Varianten – einen langen Canadian mit vollständig herausgewachsenem Deckhaar oder eine Model-Version mit Seitenscheitel –, aber allen gemeinsam ist das Prinzip des Kontrasts zwischen Deckhaar und Seitenpartien.


Wie man eine kanadische

 Hier macht der kanadische Herrenhaarschnitt seinem Ruf als pflegeleicht alle Ehre: Waschen, föhnen, stylen – und für viele ist das schon alles. Für ein stärkeres Ergebnis genügt eine kleine Menge Stylingpaste oder Wachs mit mittlerem Halt. Drei effektive Styling-Optionen ermöglichen es Ihnen, Ihren Look ohne Friseurbesuch zu verändern: zurückgekämmt – die schnellste und vielseitigste Variante; seitlich gescheitelt – etwas formeller und mit einem sauberen Scheitel; und ungestylt – ein dezenter, natürlicher Look, der mehr Männern steht, als man zunächst vermuten würde. Ein oft übersehener Fakt: Je kürzer der Haarschnitt, desto mehr ähnelt er einem hochwertigen T-Shirt – je weniger Aufwand, desto besser sitzt er, und teure Stylingprodukte mit starkem Halt sind meist überflüssig, nur um ein paar Stunden außer Haus zu sein.


Häufig gestellte Fragen


Warum wird diese Frisur als kanadisch bezeichnet?

 Der Name blieb dank kanadischer Hockeyspieler haften, die diese Uniform in den 1970er Jahren populär machten, obwohl eine ähnliche Silhouette – genannt „Seil“ – schon früher bei sowjetischen Seeleuten zu sehen war.


Worin besteht der Unterschied zwischen einem Canadian Cut und einem Undercut?

 Beim Undercut ist die Linie zwischen den kurzen Seiten und dem längeren Deckhaar meist scharf und kontrastreich, ohne weichen Übergang. Beim Canadian Cut hingegen ist der Übergang fließend – und diese Weichheit ist der größte optische Unterschied.


Worin besteht der Unterschied zwischen einer Kanadierin und einer Britin?

 Das entscheidende Detail ist der sanfte Übergang an den Seiten und im Nacken. Entfernt man diesen, erhält man eine schärfere Silhouette, die gemeinhin als britischer Schnitt bekannt ist.


Wie oft muss ich meinen kanadischen Reisepass erneuern?

 Im Durchschnitt einmal alle 3-5 Wochen, je nach Haarwachstumsrate und wie deutlich die Grenze zwischen den Zonen sichtbar sein soll.


Kann man sich zu Hause selbst zum Kanadier machen?

 Grundlegendes Styling – ja, kein Problem. Aber den eigentlichen Haarschnitt überlässt man am besten einem Profi: Zu viel hängt vom präzisen Schnittwinkel und einem qualitativ hochwertigen Ausdünnen ab, was vor dem Spiegel schwer nachzuahmen ist.