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Pompadour-Frisur: Von Elvis Presley bis zu den Friseursalons in Krementschuk

Die Pompadour-Frisur für Männer ist längst nicht mehr nur Rockstars und Hipstern vorbehalten. Heute ist sie in jedem Friseursalon erhältlich und kann auch auf der Website https://alvibeauty.com/ru-ua/salons/kremenchuk/hairdressers/mensHaircuts gefunden werden. Die Warteliste für diesen Haarschnitt wird immer kürzer.

 Das Geheimnis der Pompadour-Frisur ist einfach: Keine andere Frisur erzeugt einen solchen Kontrast zwischen den disziplinierten Seiten und der fast schon gewagten Freiheit oben. Es ist wie ein Business-Anzug mit einem unerwartet lebendigen Futter – außen zurückhaltend, innen voller Charakter.


Pompadour: Die Frisur, die Elvis nicht kämmte – er stylte sie

 Fast jeder, der jemals das Wort „Pompadour“ gegoogelt hat, weiß, dass die Pompadour-Frisur nach der Marquise de Pompadour, der Mätresse Ludwigs XV., benannt wurde.

 Es ist kein Geheimnis, dass es erst zwei Jahrhunderte später, dank Elvis Presley, wirklich populär wurde, der die Mode bei Rock 'n' Rollern und Bikern einführte.

 Weniger offensichtlich ist, dass sich die Struktur des Haarschnitts seitdem kaum verändert hat – außer, dass Friseure gelernt haben, ihn deutlich einfacher zu stylen. Während das Stylen einer Pompadour-Frisur in den 1950er-Jahren eine Stunde und ein Glas Brillantine erforderte, wird die moderne Pompadour-Frisur mit ihren glatten Seiten mit einem einzigen Föhnen und einem Tropfen Paste fixiert.


Technik: So kreieren Sie eine Pompadour-Frisur

 Auf den ersten Blick scheint die Pompadour-Frisur einer einfachen Regel zu folgen: Die Seiten und der Hinterkopf werden kurz geschnitten oder rasiert, während das Deckhaar für mehr Volumen lang gelassen wird.

 Ein Barbier oder Friseur verwendet einen Haarschneider und einen Trimmer entlang der Kontur und kämmt dann mit einer Effilierschere überschüssiges Gewicht an den Wurzeln aus, damit das Haar nicht ausfällt, sondern von selbst seine Form behält.


Nur wenige wissen, dass der fließende Übergang zwischen den kurzen Seiten und dem längeren Oberkopf – und nicht die Länge an sich – darüber entscheidet, ob ein Haarschnitt hochwertig oder nachlässig wirkt. Ein guter Friseur widmet diesem Übergang fast mehr Zeit als dem Rest der Silhouette: Hier geht die Symmetrie der Linien am häufigsten verloren, wenn der Stylist in Eile ist.


Pompadour, Fade und Undercut: So vermeiden Sie Verwechslungen

 Pompadour, Fade und Undercut: So vermeiden Sie Verwechslungen

 Von der Seite betrachtet, kann man eine Pompadour-Frisur leicht mit einem Undercut, einem Fade oder einigen anderen ähnlichen Frisuren verwechseln – bei allen sind die Seiten oft kürzer, und der Unterschied scheint kaum wahrnehmbar. Tatsächlich hat aber jeder Schnitt seine eigene, unverwechselbare Note:

  •  Ein Undercut ist ein scharfer, fast grafischer Kontrast zwischen kurzen Seiten und langen Haaren oben (für weitere Details siehe den Artikel "Undercut").
  •  Ein sanfter, rauchiger Übergang von den Haaren zur Haut, ohne sichtbare Kante (weitere Informationen finden Sie im Artikel „Fade“).
  •  Crop - ein strukturierter, kurzer Pony, der nicht nach hinten gekämmt wird (weitere Informationen finden Sie im verlinkten Artikel "Crop").
  •  Der kanadische Haarschnitt zeichnet sich durch eine gleichmäßige Haarlänge über den gesamten Kopf aus, ohne dass ein bestimmter Bereich besonders hervorgehoben wird (weitere Informationen finden Sie im verlinkten Artikel „Canadian Cut“).
  •  Die Tolle ist eine kürzere, voluminösere Variante der Pompadour-Frisur.
  •  Britisch – behält die gleiche Länge über den gesamten Kopf bei, ohne ausgeprägtes Volumen am Oberkopf.

 Bei der Pompadour-Frisur geht es nicht um den Übergang an sich, sondern um das Volumen am Oberkopf: kontrolliertes, glatt nach hinten gekämmtes Haar. Deshalb kombinieren Barbiere sie oft mit einem Fade oder Undercut – das ist kein Regelverstoß, sondern einfach zwei verschiedene Lösungen für zwei verschiedene Bereiche des Kopfes.


Wem steht eine Pompadour-Frisur? Eine Analyse basierend auf der Gesichtsform

 Die Gesichtsform einer Pompadour-Frisur wirkt fast wie der Rahmen eines Gemäldes – sie entscheidet nicht über den Erfolg, beeinflusst aber definitiv die erste Wahrnehmung. Ein ovales Gesicht hat Glück: Hier kann man bedenkenlos mit jeder Scheitelhöhe experimentieren. Auch ein rundes Gesicht ist nicht gegen eine Pompadour-Frisur – im Gegenteil, das vertikale Volumen streckt die Proportionen optisch –, doch Friseure empfehlen meist sofort, die Seiten mit einem Fade zu kombinieren, um den Effekt zu verstärken. Bei einem eckigen Gesicht sollte man etwas vorsichtiger sein, nicht beim Schnitt selbst, sondern beim Grad der Weichheit: Scharfe Wangenknochen profitieren von einem spiegelglatten Schnitt ohne harte Linien an den Schläfen, da der Schnitt sonst die Konturen betont, die man eigentlich weicher gestalten möchte. Das ist keine Einschränkung oder ein Ausschlusskriterium – es ist lediglich ein Grund, mit dem Friseur nicht über die Frage „Tun oder nicht?“ zu sprechen, sondern darüber, wie man die Frisur am besten stylt.


Wie man sich selbst eine Pompadour-Frisur stylt, ohne zum Friseur zu gehen

 Selbst diejenigen, die noch nie eine Pompadour-Frisur getragen haben, kennen die grundlegenden Schritte zum Stylen, aber selten wird darüber Schritt für Schritt gesprochen:

  1.  Waschen Sie Ihre Haare und trocknen Sie sie mit einem Handtuch ab, aber nicht vollständig.
  2.  Eine kleine Menge Wachs oder Paste zwischen den Handflächen verreiben.
  3.  Durch Anheben am Haaransatz anstatt Glätten von oben nach unten lässt sich Volumen im vorderen Bereich und am Oberkopf erzeugen.
  4.  Kämmen Sie die Strähnen mit einer Rundbürste nach hinten.
  5.  Die Form mit einem Föhn bei mittlerer Temperatur fixieren.

 Falls noch nicht genügend Volumen vorhanden ist, empfehlen Friseure, die Ansätze vor dem Wachsen leicht anzutoupieren – eine fast unsichtbare Technik, die feines Haar davor bewahrt, am Ende des Tages plattgedrückt auszusehen. Übrigens: Wenn Sie vor Ihrem Termin nach Fotos von Pompadour-Frisuren suchen, bringen Sie am besten ein Foto bei Tageslicht mit, anstatt eines Hochglanzbildes. So kann der Friseur Ihre Haarstruktur besser beurteilen. Und falls Sie sich unbedingt einen Pompadour wünschen, aber nicht jeden Tag föhnen möchten, fragen Sie nach einem kurzen Pompadour – einer Variante mit wenig Volumen, die von Natur aus gut fällt und kaum oder gar kein Styling benötigt.


Häufig gestellte Fragen


Was ist eine Pompadour-Frisur?

 Dies ist ein Herrenhaarschnitt mit kurz geschnittenen oder rasierten Seiten und Hinterkopf sowie auffälligem Volumen am Oberkopf, der nach hinten gekämmt wird.


Wie stylt man eine Pompadour-Frisur?

 Der Barbier schneidet die Konturen mit Haarschneidemaschine und Trimmer, lichtet den Oberkopf für mehr Leichtigkeit aus und fixiert den Stil anschließend mit einem Föhn und einem Stylingprodukt – Wachs, Gel oder Paste.


Wie lang muss man die Haare wachsen lassen, um eine Pompadour-Frisur zu bekommen?

 Für ein deutlich sichtbares Volumen am Oberkopf reichen in der Regel 5–7 cm Haarlänge aus; bei kürzerem Haar ist der Effekt merklich schwächer.


Worin besteht der Unterschied zwischen einer Pompadour-Frisur und einem Kurzhaarschnitt bzw. Undercut?

 Bei einem Crop geht es um einen texturierten Pony, der nicht nach hinten gestylt wird, bei einem Undercut um einen starken Längenkontrast an den Schläfen und bei einer Pompadour-Frisur um Volumen und das Kämmen des Oberkopfes.


Wie oft sollte man sich beim Friseur die Haare schneiden lassen?

 Im Durchschnitt einmal alle 3-4 Wochen, damit die Kontur an den Schläfen und am Hinterkopf ihre Definition behält und die Haarlänge am Oberkopf beim Styling gut handhabbar bleibt.